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Arbeitskreis clever unterwegs
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Laufende Projekte der einzelnen Teilnehmer des Arbeitskreises clever unterwegs

 

 

Die Teilnehmer, ihre Aufgaben und Projekte

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Projekte des Arbeitskreises

 

 

 

Wettbewerb clever unterwegs in Heidelberg

Dieser Wettbewerb für Kinder und Jugendliche von 12 - 16 Jahren war das erste gemeinsame Projekt des Arbeitskreises, das zudem vom externer LinkSportkreis Heidelberg und der Arbeitsgemeinschaft Offene Jugendarbeit (AGOJA) unterstützt wurde.
Der Wettbewerb fand von April bis Dezember 2002 statt. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten sich Jugendliche mit dem Themenkomplex "Mobilität - Umwelt - Verkehr" auseinander setzen und mit eigenen Vorschlägen und Ideen für ihre Interessen eintreten.
Den Ersten Preis erhielten Schüler/innen der Klasse 9a der Kepler-Realschule für zwei Raps mit dem Titel "clever unterwegs". Die CD kann über das externer LinkAgenda-Büro bezogen werden (Frau Wimmer).
Ansprechpartnerin: Frau Wimmer

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"Clever unterwegs" an Schulen

Kinder wollen spielen, rennen, etwas unternehmen und Spaß haben. Dies entspricht ihrem Tatendrang, dem Wunsch etwas zu erleben und sich zu bewegen. Um sich in der modernen Welt jedoch mit Freude und ohne Gefahr zu bewegen, sollten Kinder frühzeitig, mit Spaß an ein geeignetes Mobilitätsverhalten herangeführt werden. Denn das Verkehrsverhalten wird bei den meisten Menschen im Kindesalter geprägt. Dabei ist nicht nur die reine Kenntnis der Verkehrsregeln, sondern vielmehr auch eine Erziehung des gesamten Mobilitätsverhaltens von Bedeutung. Mobilität ist selbstverständlicher Bestandteil des heutigen Lebens und Erziehung und Information sind die Schlüssel um möglichen Gesundheits- und Umweltgefahren wie Abgase, Lärm, Bewegungsmangel und Unfällen dauerhaft vorzubeugen.
Diesem Thema "einer nachhaltigen Mobilitätserziehung" widmen sich die Mobilitätstage an Schulen, welche vom Agenda-Büro der Stadt Heidelberg zusammen mit dem Arbeitskreis Clever unterwegs veranstaltet werden. Verschiedene Akteure des Arbeitskreises bieten Stationen an und ermöglichen so zusammen ein umfangreiches Lernangebot für die Kinder mittels verschiedener Lehrmethoden. Die Angebote sind dabei speziell auf die Kinder der verschiedenen Klassenstufen zugeschnitten und ermöglichen es so altersgerechte, spielerische Erfahrungen und Kenntnisse über die verschiedenen Verkehrsmittel sowie den Umgang mit ihnen zu sammeln.
Zur Zeit beteiligen sich die folgenden Mitglieder des Arbeitskreises clever unterwegs an der Durchführung der Mobilitätstage für Grundschulen:
Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC), Kulturfenster e.V., Polizeidirektion Heidelberg/Verkehrserziehung, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), Stadt Heidelberg (Agenda-Büro, Kinder- und Jugendamt, Amt für Verkehrsmanagement).

An folgenden Heidelberger Grundschulen fanden bisher Mobilitätstage statt:

  • 25.06.2003: Eichendorffschule
  • 29.09.2004: Pestalozzischule
  • 28.10.2004: Fröbelschule
  • 19.07.2005: Neckarschule
  • 27.07.2006: Geschwister-Scholl-Schule
  • 26.10.2006: Steinbachschule
  • 05.07.2007: Heiligenbergschule
  • 23.04.2008: Fröbelschule
  • 15.10.2008: Friedrich-Ebert-Grundschule
  • 04.05.2009: Waldparkschule
  • 15.06.2009: Grundschule Ziegelhausen
  • 14.10.2009: Albert-Schweitzer-Schule

Im Jahr 2010 finden an folgenden Schulen Mobilitätstage statt:
  • 30.06.2010: Wilckensschule
  • 29.09.2010: Tiefburgschule

Ansprechpartnerin: Frau Wimmer

Seit 2007 gibt es als neues Angebot des Arbeitskreises auch Mobilitätstage für weiterführende Schulen. Das St.-Raphael-Gymnasium und das Bunsengymnasium waren die ersten beiden "Pilotschulen", die von diesem Angebot für die 8. Klassen profitieren durften. Am 09.07.2008 fand in der Gregor-Mendel-Realschule in Kirchheim für alle 8. Klassen ein Mobilitätstag statt. Einen Vormittag lang gestalteten die Mitglieder des Arbeitskreises ein vielfältiges Workshopangebot rund um das Thema Mobilität. Mit diesem Angebot möchten die Mitglieder des Arbeitskreises die Jugendlichen zu einer selbstständigen, intelligenten Verkehrsmittelwahl ermuntern. Der oft einseitige Blick auf das Auto soll auf andere umweltverträglichere Verkehrsmittel gelenkt werden. Gleichzeitig wird aber auch erlebbar, wie viel Freude Bewegung machen kann und wie wichtig sie ist. Außerdem bietet ein solcher Mobilitätstag Möglichkeiten, sich mit Themen zu beschäftigen, die durch das zunehmend selbstständigere Mobilitätsverhalten in diesem Alter wichtiger werden.

Heidelberger Schulen, die Interesse haben, einen Mobilitätstag durchzuführen, können sich an das Agenda-Büro der Stadt Heidelberg, Frau Wimmer, Telefon 06221/5821240 wenden.

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Kampagne "Ich laufe gern!"

Ich laufe gern!

Für die Entwicklung von Kindern ist es wichtig, dass sie sich ihre Umwelt schrittweise erobern. Damit Kinder sich zu selbständigen, intelligenten Menschen entwickeln können, müssen sie die Welt selbst entdecken können. Allerdings haben immer weniger Kinder die Gelegenheit dazu.
Aber: Kinder, die zu Fuß gehen,

  • werden selbstständig,
  • treffen andere Kinder,
  • entwickeln sich kognitiv besser und
  • gewinnen Spaß an der Bewegung.

Zu-Fuß-zur-Schule-Monat

Seit 2005 beteiligt sich Heidelberg an dieser weltweiten Kampagne. Durch diese Aktion sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler dazu bewegt werden, statt mit dem "Eltern-Taxi" zu Fuß oder mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln in die Schule zu kommen. Seit dem Jahr 2007 wird der ganze Monat Oktober unter das Motto "Zu Fuß zur Schule" gestellt. Die Aktion findet bei Schulen und Kindern großen Anklang. Durch phantasiereiche Aktionen wird das Anliegen so vermittelt, dass es den Kindern Spaß macht, mitzumachen. Im Jahr 2009 beteiligten sich alle Heidelberger Grundschulen an dieser internationalen Kampagne. Auch für 2010 ist wieder vorgesehen, den Schulen im Oktober verschiedene Aktionen anzubieten, mit welchen sie sich an der Kampagne beteiligen können.

Laufender Schulbus

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg und dem Agenda-Büro der Stadt Heidelberg setzen sich die Kooperationspartner dafür ein, dass an möglichst vielen Grundschulen ein Laufender Schulbus angeboten wird. Das Konzept des Laufenden Schulbusses bedeutet die Organisation eines gemeinsamen "zur Schule Gehens" für Grundschüler.
Ein "Laufender Schulbus" (Walking bus) besteht aus einer bzw. mehreren Gruppen von Grundschülern, die gemeinsam den Schulweg zurücklegen. Dabei werden sie -zumindest am Anfang- von einem oder mehreren Erwachsenen begleitet bis die Kinder sicher genug sind, um als Gruppe alleine zu laufen. Der "Laufende Schulbus" läuft genau wie ein Linienbus nach einem festgelegten Plan feste Haltestellen auf dem Weg zur Schule an, an welchen die Gruppe zu bestimmten Zeiten vorbeiläuft und die Schülerinnen und Schüler "ein- und aussteigen" können.
Neben der Förderung der Alltagsbewegung bewirkt das bereits erprobte Konzept mehr Verkehrssicherheit, eine verbesserte Aufmerksamkeit der Schüler mit erhöhten Lernleistungen, eine Entlastung der Eltern und nicht zuletzt einen Beitrag zum Umweltschutz.
Nähere Informationen enthält die Informationsbroschüre "Der Laufende Schulbus", die hier (pdf, 850 kB) heruntergeladen werden kann.

Ansprechpartnerin: Frau Wimmer

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