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Kindgerechter
Verkehr?
Ein wichtiges
Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist die Entwicklung hin zum kindgerechten
Verkehr. Das verkehrsgerechte Kind kann es aus unterschiedlichen Gründen
nicht geben:
- Kinder
weisen je nach Alter unterschiedliche Entwicklungsstadien auf, was Körpergröße,
Sichtfeld, die Einschätzung von Entfernung und Geschwindigkeit,
das Hörvermögen und anderes anbelangt.
Viele Gefahren können deshalb von Kindern einfach nicht wahrgenommen
werden.
- Kinder
können zwar Regeln lernen, handeln aber spontan. Deshalb führt
zum Beispiel ein auf die Straße rollender Ball oft dazu, dass
Kinder die Regeln für kurze, aber entscheidende Zeit vergessen.
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Kinderfreundliche
Verkehrsplanung
Neben der
gesenkten Unfallgefahr sprechen auch noch andere Gründe für
eine kinderfreundliche Verkehrsplanung:
- Mit der
Zunahme des motorisierten Individualverkehrs sinkt die Wahrscheinlichkeit,
dass sich Kinder auf der Straße in ihrem Wohnumfeld treffen. Dies
führt zur körperlichen und sozialen Benachteiligung der betroffenen
Kinder (Bewegungsdefizit, psychomotorische Störungen).
- Sich sein
Wohnumfeld zu Fuß und per Rad zu erobern ist auch für die
Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens wichtig -
und damit auch für das Erlernen abstrakten räumlichen Denkens
im Mathematikunterricht.
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"Taxi
Mama" ohne Alternative?
Die persönliche
Reaktion auf die Gefährdungen der eigenen Kinder im Straßenverkehr
sieht oft so aus, dass viele Kinderwege auf den Rücksitz des elterlichen
Autos verlegt werden.
Die Folge beschreibt folgendes Zitat einer besorgten Mutter sehr deutlich:
"Ich muss mein Kind mit dem Auto zur Schule fahren, denn kurz vor
Schulbeginn ist dort immer so viel Verkehr..."
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Wege
aus dem Dilemma
Der Arbeitskreis
clever unterwegs möchte zusammen mit Kindern, Eltern und den Schulen
Auswege aus diesem Dilemma suchen und finden, indem wir
- uns dafür
einsetzen, bei der Verkehrsplanung die Interessen von Kindern stärker
zu berücksichtigen
- daran
arbeiten, die Verkehrserziehung zu einer Mobilitätserziehung auszubauen
- uns für
ein verantwortungsvolles Miteinander im Verkehr und mehr Rücksichtnahme
auf schwächere VerkehrsteilnehmerInnen einsetzen.
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